Rückblick Prozess
Der Prozess der Zentrumsentwicklung hat seinen Ursprung in der Ortsplanung. Die darauf aufbauende Gemeindestrategie 2022-2030 definierte die Aufwertung des Zentrums als eine der zehn wichtigen Massnahmen. Im Verlauf des Prozesses wurden seit 2023 mehrere wichtige Meilensteine erreicht:
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Durchführung der Potenzial- und Defizitanalyse
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Erarbeitung einer übergeordneten Vision und möglichen Stossrichtungen
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Ableitung erster Handlungsfelder mit Hinweis auf Entwicklungspotentiale
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Mitwirkung durch Grundeigentümerschaften, Gremien und Bevölkerung
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Verabschiedung Masterplan mit sechs Handlungsfeldern
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Fortlaufende Definition von Handlungsprioritäten und Teilprojekten zur Umsetzung
Diese Schritte führten schrittweise zum vorliegenden Masterplan, den daraus abgeleiteten Handlungsprioritäten und Teilprojekte.



Räumliche Potenziale und Defizite
Die Zentrumsentwicklung begann mit einer umfassenden Analysephase, in der Stärken, Schwächen sowie Potenziale und Defizite
des heutigen Zentrums erarbeitet wurden. Diese erste Auslegeordnung der räumlichen Potenziale und Defizite wurde mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern sowie mit relevanten Gremien diskutiert und geprüft. Die identifizierten Potenziale
und Defizite dienten als Ausgangslage zur Definition einer übergeordneten Vision sowie dazugehörige Stossrichtungen.
Vision und Stossrichtungen
«Vitznau, das Bergdorf am See» wird von der Gemeinde als übergeordnete Vision verfolgt. Kerninhalte der Vision sind eine zusammenhängende Begegnungs- und Aufenthaltszone in Form einer Seepromenade entlang des Ufers, Erdgeschossnutzungen, welche die Seestrasse beleben sowie ein Rundweg durch das Zentrum von Vitznau, welcher identitätsstiftende Orte verknüpft. Die Freiräume im Zentrum, wie der Kurpark und Bahnhofplatz, übernehmen dabei unterschiedliche Zentrumsfunktionen und geben dem Zentrum eine Einheit. Die nachfolgende Skizze veranschaulicht diese Vision. Sie baut auf den potentiellen Stossrichtungen auf.

